5 wichtige Tipps für Remote Work und Workation

Um wirkungsvoll und ergebnisorientiert auf einer Workation arbeiten zu können, benötigst du als RemoteWorker verschiedenste Fähigkeiten und Eigenschaften. So stellst du sicher, dass du deine Aufgaben nicht nur gut machst, sondern sogar noch viel besser und schneller. So hast du mehr Zeit, um an deinem “Arbeits”ort Land und Leute kennenzulernen bzw. deinen sportlichen Aktivitäten nachzugehen oder vielleicht einfach mehr Zeit mit der Familie zu haben. Auch die Bestätigung für deinen Chef, dass du deine Aufgaben trotzdem und noch besser erledigst, können von Vorteil sein.

5 wichtige Tipps für Remote Work und Workation

1. Fokus, Konzentration und Zeitmanagement

Ein anderer Ort, eine andere Umgebung sorgt immer für Ablenkung und es braucht seine Zeit um anzukommen und richtig arbeiten zu können.
Das wichtigste Tool, um schneller anzukommen: Schaffe dir Rituale!
Rituale können sein: Ich fange immer um 8Uhr an und mache von 12 bis 13Uhr Mittag. Die erste halbe Stunde des Tages plane ich meinen Tag und danach beantworte ich E-Mails.
Überhaupt ist es empfehlenswert in Zeitblöcken zu arbeiten. Dabei gibt es die Pomodoro-Technik (25 Minuten arbeiten; 5 Minuten Pause und das Ganze vier Mal wiederholen) oder die Techniken des “Deep-Work”-Ansatzes (die “mönchische Philosophie”, die “bimodale Philosophie”, die “rhythmische Philosophie” und die “journalistische Philosophie” ). Je nach intensität und Zusammenhang deiner Aufgaben, empfiehlt sich die eine oder andere Methode. (Persönliche Anmerkung: Ich arbeite 60 Minuten mit 10 Minuten Pause und wiederhole es 2 bis 3 Mal. Als haptischen Anreiz habe ich mir eine 60 Minuten-Sanduhr gekauft).

Du bist völlig flexibel mit deiner Arbeit? Brauchst keine Meetings? Hast keinen oder wenig Kundenkontakt? Dann überlege dir doch, ob du Blöcke mit einfachen Arbeiten in die Morgen- oder Abendstunden schieben kannst, um die Zeit am Tag draußen verbringen zu können. Die Arbeit muss gemacht werden, jedoch kannst du sie vielleicht sinnvoll strukturieren und entsprechend verdichten.

Daher: Plane deinen Tag!
Wenn du eine Übersicht über deine Aufgaben des Tages hast, fällt es leichter, diese auch wirklich zu erledigen. Am Besten schreibst du, egal ob auf Papier, Notiz-App oder wo auch immer, alle ToDo’s auf und planst den nächsten Tag immer am Vortag.

2. Die richtige Kommunikation

Egal ob mit Kunden, mit Partnern oder Lieferanten und vor allem mit deinen Kollegen und Führungskräften, die sichere und eindeutige Kommunikation muss gewährleistet sein.
Kommuniziere im Vorfeld, wie du während deiner Workation erreichbar bist und sprich dies mit deinem Chef ab, um Unklarheiten vorab auszuschließen. Bei einer Workation im Ausland solltest du auch prüfen, wie bei deinem Handy-Vertrag die Roaming-Konditionen sind.

Dein Kalender sollte immer gut gepflegt sein und all deine Arbeiten enthalten. Sei es ein Meeting, die Beantwortung von E-Mails, eigentliche Aufgaben (schreiben, programmieren, …), sogar die Mittagspause, aber auch Zeit für ungeplantes. Markiere mit einem auch die Zeiten in denen du sicher erreichbar bist und auf welchem Kanal (Telefon, E-Mail, Slack, Skype …)

Gib anderen die Chance dich zu erreichen. Du bist nun nicht mehr im Büro und mit ein paar Schritten erreichbar, deshalb ist es umso wichtiger, dass die Kollegen und alle die mit dir Kontakt aufnehmen können müssen, wissen wie sie dich erreichen. Ein Tipp aus einer früheren Arbeit: “Erziehe” mit Hilfe von E-Mail-Respondern und Ansagetexten die Anrufer und teile ihnen mit, dass du immer zu bestimmten Zeiten (10:00 bis 11:30 und 15:00 bis 16:30 o.ä.) am Besten erreichbar bist und in dem Rest der Zeit arbeitest.

3. Schaffe dir deinen perfekten Arbeitsort

Je nachdem wo du während deiner Workation bist, ist es wichtig, dass du einen Ort findest an dem du gut arbeiten kannst. Frei von Ablenkungen und Störungen. Natürlich sollte je nach Arbeit an dem Platz auch der WLan-Empfang perfekt sein und das Handysignal nicht dauernd abbrechen. Vermeide auch die Nähe zu Lüftern (laut) und im Zug zu sitzen (krank werden).

Wichtig ist, dass du dich wohlfühlst und alle Voraussetzungen für ein gutes Arbeiten vorhanden sind.

  • WLan-Empfang ist perfekt
  • Telefonsignal ist sehr gut
  • Kein Durchgangsverkehr
  • Keine störenden Geräuschquellen (Lüfter etc.)
  • Sitze nicht im Zug (zwischen Türen auf Gängen o.ä.)

Um herauszubekommen, wie du am Besten arbeiten kannst, probiere es aus. Setze dich in ein Cafe und arbeite. Oder im Zug, im Flugzeug, auf dem Bahnhof, im Hotelzimmer oder zu Hause (wenn die Familie auch Aufmerksamkeit möchte und dich öfter ablenkt).

4. Kenne deine Tools

Um wirklich produktiv auf deiner Workation arbeiten zu können, musst du bereits im Vorfeld prüfen, welche Software bzw. Tools du benötigst und ob diese an deinem Arbeitsort verfügbar ist oder genutzt werden können. Beachte dabei vor allem, dass ein RemoteDesk (Hotelzimmer, Ferienwohnung, Coworking-Space) nicht das Gleiche ist, wie dein gewohntes Büro.
Du benötigst einen Remote-Zugriff (Terminalserver) auf das Buchhaltungsprogramm? Dann lass es dir frühzeitig freischalten und teste es. Gerade wenn es in Abhängigkeit von anderen Personen oder Stellen steht (IT-Abteilung o.ä.), tue dies frühzeitig, niemand wartet auf dich.
Zu den Tools gehören auch Arbeitsmaterialien wie Stifte, Blöcke und die entsprechende Hardware, zum Beispiel einem Drucker, Beamer, WhiteBoard oder FlipChart. Frage in deinem Desk an, ob diese Hardware vor Ort bereit steht und genutzt werden kann. Wenn nicht, dann organisiere diese Tools im Vorfeld und nimm diese mit.

Eine Möglichkeit der Vorbereitung ist: Lege dir eine Liste an und schreibe während einer Woche auf, welche Tools du nutzt. (inklusive Materialien) So erhältst du einen umfassenden Überblick und hast direkt eine Checkliste, um nichts zu vergessen. Diese kannst du dann abarbeiten und bist sicher, nichts vergessen zu haben.

5. Definiere klare Ziele

Remote Work ist definitiv Neuland in den meisten Unternehmen und wird eher ablehnend aufgenommen. Dies kann an der fehlenden Kontrolle, dem Machtverlust oder nur an der Angst vor Unproduktivität liegen.
All dem kann mit gemeinsamen Zielen für einen bestimmten Zeitraum (Woche für Woche oder gar für den gesamten Zeitraum) entgegnet werden. Mach mit deinem Chef vorab aus, was in der Zeit während einer Workation gearbeitet wird und halte ihn regelmäßig (tägliches StandUp, Wochenbericht) auf dem Laufenden. Wenn es klappt und am Ende sogar noch bessere Ergebnisse erzielt werden, machst du den Weg frei in eine noch freiere Arbeitszukunft trotz Festanstellung.

Du bist der Meinung das hier noch wichtige Fähigkeiten oder Fertigkeiten fehlen, die ein RemoteWorker bei einer Workation haben sollte? Dann schreib uns an mail@mountaindesk.com und wir ergänzen es.

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